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Der JoJo-Effekt
Wer nach einem motiviert angegangenem Abnehm- versuch, vom JoJo Effekt noch nicht geärgert wurde, hat zumindest schon von ihm gehört. Ja, die meisten Abnehmer- und -innen werden leider mehr als 1x von ihm heimgesucht. Es wird sich bemüht, verzichtet und gekämpft - jedes Kilo ist hart erarbeitet, bringt Freude und dann schlägt er zu: Der JoJo-Effekt! In nur kurzer Zeit sind alle Pfunde wieder da und im schlechtesten Fall kamen diesmal noch ein paar hinzu. Und das meist unabhängig davon, ob mit FDH, Trenn- kost oder Fitnessstudio abgenommen wurde. Doch was kann man dagegen unternehmen - wie kann man den JoJo-Effekt vermeiden? Ein erster möglicher, hilfreicher Schritt kann das erlangte Bewusstsein darüber sein, dass es sich hierbei um einen Kreislauf handelt. Man sollte wissen, dass alle Abnehmstrate- gien, die auf Verzicht und Zwängen basieren, eine anschliessende Reaktion in Ihrem Körper und Geist hervorrufen. Das heisst, wenn sich die Disziplin für das Joggen, regelmässige Training im Fitnessstudio oder Diäten erschöpft hat - pendelt sich meist alles wieder bei 0 ein - dafür sorgt dann der JoJo-Effekt. Nicht das weniger Essen und auch nicht der Sport sind Schuld am JoJo-Effekt - es ist der Zwang, der ihm voraus- geht. Es bietet sich also ein Ausweg aus diesem Kreislauf an, auf dem abnehmfördernde Massnahmen nicht als Zwang erlebt werden, sondern mit einem tiefen Wollen verbunden werden. Auf diesem Weg kommt man meist nicht am Herausfinden der wahren und tatsächlichen - meist mentalen - Ursachen des Übergewichts vorbei. Man hat dafür aber eine gute Aussicht darauf, dem Kreislauf für immer zu entfliehen.
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